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Geschäftsbericht 2025 / 26 Skilifte Selital AG

Für die Generalversammlung vom Sa 17. Oktober 2026 | 20 Uhr im Restaurant Berghütte Selital

 

Einladung 2026    |    Protokoll 2025

Jahresbericht des Präsidenten

Liebe Freundinnen und Freunde des Wintersports im Selital, liebe Aktionärinnen und Aktionäre


Manchmal kommt es anders, als man denkt. Und manchmal kommt der Winter dann, wenn man eigentlich schon fast mit ihm abgeschlossen hat…

 

Genau so war es in der vergangenen Saison! Nach lediglich 10 Betriebstagen während der ordentlichen Wintersaison durften wir unsere Anlagen über Ostern unverhofft noch einmal in Betrieb nehmen – von Karfreitag bis Ostersonntag um 13.00 Uhr.

 

Schnee und Wintersport an Ostern sind im Selital alles andere als alltäglich. Ein Blick in unsere Chronik zeigt: Anfang April waren unsere Lifte zuletzt in den Wintern 1984/1985 und 1995/1996 geöffnet!

 

Diese unverhoffte Zugabe war für uns in mehrfacher Hinsicht erfreulich: Allein von Karfreitag bis Ostersonntag registrierten wir 438 Ersteintritte mit dem MagicPass. Damit konnten wir in eine höhere Vergütungsstufe aufsteigen. Noch viel schöner waren aber die Reaktionen unserer Gäste. Viele bedankten sich persönlich dafür, dass wir den Aufwand auf uns genommen und die Lifte nochmals geöffnet hatten. Solche Rückmeldungen tun gut. Sie zeigen uns, dass unser Engagement wahrgenommen und geschätzt wird – und dass das Selital für viele Menschen eben doch ein ganz besonderer Ort ist!

 

Insgesamt registrierten wir in der Saison 2025/2026 1’172 MagicPass-Ersteintritte. Im Vorjahr waren es noch 1’831. Diese Zahlen spiegeln unseren schwierigen Winter recht gut wider. Mit insgesamt 13 Betriebstagen (10 in der «ordentlichen» Saison und 3 über Ostern) erreichten wir nur ungefähr die Hälfte des Vorjahres. Gleichzeitig lagen unsere Einnahmen aus dem regulären Betrieb sogar bei lediglich rund 40 Prozent des Vorjahreswerts. Wir hatten also nicht nur weniger Tage geöffnet, sondern pro Betriebstag auch weniger Umsatz erzielt. Ein wichtiger Grund dafür liegt im Saisonverlauf: Im Vorjahr konnten wir insbesondere über die Festtage einige sehr gute Betriebstage verzeichnen. Diese für uns wirtschaftlich wichtige Zeit fiel dieses Mal einfach weg.


Entsprechend hinterlässt die kurze Saison auch Spuren in unserem Jahresabschluss. Das Geschäftsjahr 2025/2026 schliesst mit einem Verlust von CHF 7’442.70 ab. Das ist nicht das Ergebnis, das wir uns wünschen. Gleichzeitig gehört es zur Realität eines kleinen Wintersportbetriebs auf unserer Höhenlage: Wir können vieles planen, vorbereiten und optimieren – den Schnee können wir leider nicht einfach bei Frau Holle abrufen.
Umso wichtiger ist, dass jene Dinge funktionieren, die wir selbst beeinflussen können. Hier dürfen wir auf eine erfreuliche Saison zurückblicken. Trotz einer Hauruckaktion am ersten Betriebswochenende konnte Rico die Aufgaben als Betriebsleiter von Christoph vollständig übernehmen. Der Wechsel hat funktioniert, die Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitenden und auch die Einsatzplanung verliefen gut. Dafür gebührt allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön.


Stillstand gibt es hinter den Kulissen trotzdem nicht. Im Gegenteil: Die Revisions- und Unterhaltsarbeiten an unseren Liftanlagen beschäftigen uns mittlerweile beinahe während des ganzen Jahres. Auch das Eidgenössische Starkstrominspektorat hat uns einige Hausaufgaben mitgegeben. Dabei geht es sowohl um Dokumentationen und Prüfungen als auch um konkrete technische Arbeiten. Diese Punkte arbeiten wir Schritt für Schritt ab. Gleichzeitig wollen wir unsere internen Arbeitsabläufe weiter verbessern. Insbesondere bei den täglichen Kontrollen an den verschiedenen Stationen möchten wir Verantwortlichkeiten und Dokumentation noch klarer regeln und damit den dynamischen Einsätzen auch des Personals besser gerecht werden.


Erfreuliches gibt es auch vom Dach zu berichten: Unsere Photovoltaikanlage hat zuverlässig Strom produziert. Sie löst unsere grossen Herausforderungen natürlich nicht – aber sie ist ein weiterer kleiner Baustein für einen möglichst effizienten und nachhaltigen Betrieb unserer Infrastruktur.


Was nach einem solchen Winter bleibt, ist vor allem Dankbarkeit: gegenüber unseren Mitarbeitenden, den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, unseren Sponsoren und Partnern und natürlich Ihnen, liebe Aktionärinnen und Aktionäre. Ein Skigebiet wie das Selital funktioniert nicht allein mit Liften, Schnee und Zahlen. Es funktioniert, weil Menschen bereit sind, sich dafür einzusetzen – manchmal lange bevor der erste Schnee fällt. Und manchmal sogar dann nochmals, wenn eigentlich schon Ostern vor der Tür steht.


Und wer weiss: Vielleicht müssen wir nach diesem Winter unsere Saisonplanung künftig vorsichtshalber bis Ostern offenlassen. Die Geschichte zeigt immerhin, dass das Selital auch für eine späte Überraschung immer wieder gut ist.


Herzlichen Dank für Ihre Treue und Unterstützung.
Bis gly am Lift!

 

Stephan Lanz

Verwaltungsratspräsident Skilifte Selital AG

Flashlights

In der letzten Saison konnten wir 1172 Ersteintritte mit dem Magic Pass verzeichnen. Dank dem Osterwochenende haben wir noch eine höhere Vergütungsklasse erreicht.

Die Panoramabar konnte an den 10 Tagen ihren vollen Glanz entfalten! 

Dank den tollen Mitarbeitenden haben wir auch sehr kurzfristig den Betrieb aufnehmen können. Grossartig!

Nebst der dynamischen Wetterlage beschäftigen uns auch 2-3 technische Herausforderungen.

Vor allem der Betrieb an Ostern war für den Betriebserfolg sehr wichtig.

Auch wenn nicht immer viel Schnee gelegen hat so konnten wir solide Pisten anbieten. Für Events hats leider nicht gereicht.

Organe

Ergebnis

Erfolgsrechnung

Bilanz

Anhang

zur Jahresrechnung

Revisionsbericht

Ausblick 2025 / 2026

  • Dieser Sommer ist weiterhin mit umfangreichen Revisionsarbeiten und Instandhaltungsmassnahmen der in die Jahre gekommenen Infrastruktur (Lift und Strom) geprägt. Zudem werden auch in den nächsten Jahren weitere Anpassungen vorgenommen werden müssen, um die aktualisierten Vorschriften einhalten zu können.
  • Im Bereich der Gästeverpflegung müssen neue Wege gefunden werden, da die Berghütte Selital nicht mehr im gewohnten Rahmen weiterbetrieben wird. Da sind wir dran.
  • Wir freuen uns auf die weiterhin poisitiven Erfahrungen als Magic Pass Destination. Der Kreis der mitmachenden Skigebiete hat sich weiter ausgedehnt.

All das und noch viel mehr geschieht mit grossartiger Unterstützung von vielen helfenden Hände, Sponsoren und dem Göttibetrieb der Jungfraubahn, die der Skilifte Selital AG unter die Arme greifen und damit den Winterberieb überhaupt erst ermöglichen.

Dafür gebührt allen ein ganz grosses Dankeschön!